Das Nein kann nicht das letzte Wort sein – Union muss sich bewegen
5.3.2009 bza // Nachdem sich der Koalitionsausschuss nicht auf eine Lohnuntergrenze für die Zeitarbeitsbranche verständigen konnte, befürchtet der Bundesverband Zeitarbeit (BZA), dass daraus nun ein imageschädigendes Wahlkampfthema erwächst. BZA-Hauptgeschäftsführer Ludger Hinsen erklärt hierzu: „Die bisherige Tarifsituation ermöglicht wettbewerbsverzerrende Dumpinglöhne, die durch Hartz-IV aufgestockt werden. Wenn die Union diesen Zustand nicht beendet, würde dies eine Steilvorlage sein, das Thema im Wahlkampf auszuschlachten. Dies würde jedoch ein falsches Licht auf die Zeitarbeit werfen, die zum Großteil wesentlich bessere Tarife bietet. Wir fordern daher die Union auf, sich mit der SPD noch vor der Bundestagswahl auf einen Mindestlohn zu verständigen, der Sozialdumping verhindert und so einen fairen Wettbewerb ermöglicht.“

